Hin zu einem kompletten Rauchverbot in Cafés und Diskotheken

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Seit dem Inkrafttreten des Antitabakgesetzes 2006 (Rauchverbot in Restaurants, aber nicht in Diskotheken und so gut wie gar nicht in Cafés) fordert die Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer nachdrücklich ein absolutes Rauchverbot in Cafés und Diskotheken.

Es handelt sich dabei um eine Frage der öffentlichen Gesundheit. In der Tat ist es dringend:

1. die Mitarbeiter in Cafés und Diskotheken vor dem Passivrauch zu schützen, da diese dem Passivrauch am stärksten ausgesetzt sind.

2. die Jugendlichen zu schützen, indem sie vom Rauchbeginn abgehalten werden und indem ihnen gezeigt wird, dass Rauchen nicht die Norm ist! Auch wenn das Nichtrauchen in den Schulen schon Realität ist, muss ein Verbot auch da gelten, wo Jugendliche sich treffen (Cafés und Diskotheken)!

 

Eine Anmerkung dazu: Der europäische Bericht "Lifting the smokescreen" schätzt, dass in Luxemburg jährlich  86 Personen  (davon 20 Nichtraucher) durch Passivrauchen sterben (Zum Nachlesen: Seiten 30 und 36 des Berichts " Lifting the smokescreen ", veröffentlicht vom “Smoke Free Partnership”, einer Arbeitsgemeinschaft der ‚European Respiratory Society’, der Organisation ‚Cancer Research UK’ sowie des französischen ‚Institut National du Cancer’).

Im Regierungsprogramm, das am 29. Juli 2009 von Jean-Claude Juncker vorgestellt wurde, kann man folgende 2 Sätze lesen: "Das Projekt ‘Plan Tabac’ wird umgesetzt. Ein besonderer Akzent wird auf den Schutz der Jugendlichen gelegt.“ (Regierungsprogramm des Gesundheitsministeriums, Punkt 3: Abhängigkeits-Erkrankungen).

In ‚Plan Tabac’ findet sich ausdrücklich die Priorität, das umfassende Rauchverbot auf Cafés und Diskotheken auszuweiten.

Die Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer startet einen dringenden Aufruf an die politisch Verantwortlichen,  das Rauchen in den Cafés und Diskotheken endgültig zu untersagen.

Mehr Informationen in unserem Newsletter vom Dezember.