Gezielter Schutz – geringeres Risiko

Einen 100-prozentigen Schutz vor Krebs gibt es nicht. Dennoch kann jeder von uns sein Risiko, an Krebs zu erkranken, durch seinen Lebensstil verringern. Indem man beispielsweise nicht raucht, wenig Alkohol trinkt und die Haut vor zu viel Sonneneinstrahlung schützt. Auch ausreichend Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht gehören dazu.

Daneben sollte man sich über die schädlichen Auswirkungen von ionisierenden Strahlen (radioaktive und Röntgen-Strahlen, Radon etc.), von chemischen und anderen Substanzen (Asbest, Benzol, Cadmium, Nickel, Vinylchlorid etc.) sowie von bestimmten Hormonbehandlungen bewusst sein.

Gegen spezielle Viren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen (Humane Papillomaviren, Hepatitis-B- und C-Viren) kann man sich impfen lassen.

Nicht beeinflussbar sind Faktoren wie das Alter – die Mehrzahl der Krebserkrankungen treten ab dem Alter von 65 Jahren auf – oder die familiäre Veranlagung (bestimmte Krebstypen treten gehäuft innerhalb einer Familie auf, z. B. Brust-, Eierstock-, Prostata-, Darm- oder Hautkrebs).

Generelle Informationen über Krebs und Prävention:

In deutscher Sprache:

In englischer Sprache: Cancer Causes and Risk Factors des National Cancer Institute (USA)

Aktualisiert am 4. August 2015

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