Der Krebs

Jedes Lebewesen setzt sich aus Zellen zusammen. Jeder erwachsene Mensch besteht aus ca. 100 Billionen Zellen.

Jede Zelle hat einen Zellkern. Wie ein Computer - mit seinen Programmen und Anweisungen - gibt dieser Zellkern die Befehle und Mitteilungen an die Zelle. Der Kern bestimmt die Form, Struktur und Tätigkeit der Zelle: er tut dies dank der Gene, die die funktionelle Einheit der Chromosomen bilden.

Manchmal wird das Programm des Kerns geschädigt und die Zelle erhält eine falsche Mitteilung. Sie erfüllt dann nicht die Funktionen, die sie sollte.

Zusätzlich erfolgt die Zellteilung unkontrolliert. Wenn das körperliche Abwehrsystem die krebskranken Zellen nicht zerstören kann, vermehren sich diese und bilden einen Tumor.

Die Mutationen, diese sich in das genetische Programm einschleichende  Fehler, können einerseits von der Anfälligkeit des genetischen Materials (erbliche Veranlagung), andererseits von externen Einflüssen (karzinogene, chemische Stoffe etc.) begünstigt werden.

Ein Krebs kann mehrere Ursachen haben: sie ist eine multifaktorielle Krankheit.

Aktualisiert am 14. Dezember 2011

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