Darmkrebs

UM SICH ZU INFORMIEREN

Dank der Suchmaschinen können Sie heute Tausende von Seiten über eine Krebsart finden - aber Vorsicht: nicht alle sind vertrauenswürdig oder aktuell. Einige stellen sich als unzuverlässig heraus, ja sogar als gefährlich! Sind die Seiten vertrauenswürdig, ist darauf zu achten, ob die Seiten aktualisiert wurden, vor allem, wenn es um Indikationen geht. Eine Indikation, die vor einem Jahr angewendet wurde, muss nicht mehr dem Stand von heute entsprechen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt!

Bei Darmkrebs muss unterschieden werden zwischen Dickdarmkrebs (Colonkarzinom) und Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom).

Eine der besten medizinischen Internet-Seiten: jene des National Cancer Institute (USA). Der Dickdarmkrebs ist zu unterscheiden vom Mastdarmkrebs (2008).
Die sogenannte PDQ (= Physician Data Query) ist eine Text-Datenbank, die aktualisierte Informationen über verschiedene Krebsarten anbietet, sie wird von Spezialisten regelmäβig à jour gehalten wird.  Eine prioritäre Anlaufstelle! Einziger Nachteil: das Ganze ist auf Englisch. Dasselbe gilt für die Seite der American Cancer Society über den Dickdarmkrebs.

PDQ in deutscher Sprache über Dickdarmkrebs oder Mastdarmkrebs gibt es auch, aber ist nicht immer aktualisiert.

Ein exzellenter Ratgeber mit umfangreicher Information ist der sogenannte Blaue Ratgeber der Deutschen Krebshilfe zum Thema Darmkrebs. Er ist in einer verständliche Sprache gehalten, aber dennoch wissenschaftlich seriös.

Eine andere gut gemachte Darstellung zum Thema Darmkrebs finden Sie auf der Internet-Seite www.krebsinformation.de.

Ein sehr guter Guide im Umfang von 102 Seiten (in französischer Sprache) nennt sich „Comprendre le cancer du rectum“ und stammt von der Fédération Nationale des centres de lutte contre le cancer und von der Ligue Nationale contre le cancer (Frankreich, 2006)

In englischer Sprache: die Guidelines for Patients des National Comprehensive Cancer Network (2012, sehr medizinisch und eher kompliziert).

STOMA

Im Volksmund kennen wir das Stoma eher unter dem Sammelbegriff künstlicher Ausgang .

Je nach Lokalisation des Ausganges spricht man von einem

- Künstlichen Dickdarmausgang: Colostoma

- Künstlichen Dünndarmausgang: Ileostoma

- Künstlichen Blasenausgang:  Urostoma

Dazu hat die Schweizer Krebsliga folgende, interessante Broschüren publiziert: "Die Colostomie" und  "Die Ileostomie".

IN LUXEMBURG

Für medizinische, praktische oder administrative Fragen, oder wenn Sie gerne eine psychologische oder eine andere Unterstützung hätten, können Sie sich jederzeit an uns wenden (Tel.: 45 30 331 oder patients [at] cancer [dot] lu). Wir behandeln Ihre Anfrage vertraulich und unsere Angebote sind kostenlos.

Ebenfalls können Sie die "Association des Iléostomisés et Coléostomisés Luxembourgeois" ILCOLUX kontaktieren. Das Ziel dieser Assoziation ist die Herstellung von Kontakten zwischen Stoma-Betroffenen und der Erfahrungsaustausch unter diesen.
Kontakt: Mme Justine Jacqué Tel: +352 37 01 50 oder M René Bous Tel: +352 49 45 10.

Aktualisiert am 21. Dezember 2011

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